Ein Arbeitsbereich der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft

Einblicke in den Arbeitsbereich

Eindrücke von der Lesung

Am 20. Juni 2018 lasen Autorinnen aus den neuen Publikationen des Arbeitsbereichs "Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft". Das Interesse an den Geschichten der Frauen und ihren Gedanken zu Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus war sehr groß. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Patrick Siegele, Direktor des Anne Frank Zentrums, diskutierten über die Bedeutung der historisch-politischen Bildung in der Migrationsgesellschaft.

Bildungsangebote

Geschichtsseminare mit Geflüchteten

Das dialogische Lernen, die Begegnung auf Augenhöhe und der biografische Ansatz sind zentrale Elemente dieses neuen Projektes.

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Bildungsprogramme zur Verfolgungsgeschichte von Sinti und Roma

In mehrwöchigen Seminarreihen setzten sich die Teilnehmerinnen mit der Verfolgungsgeschichte von Sint*ezze und Rom*nja auseinander.

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Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte

Der ASF-Arbeitsbereich "Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft" bietet aktuell das Seminar "Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte" an.

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Publikationen

Biografische Betrachtungen von Geflüchteten auf die nationalsozialistische Geschichte

Eine Publikation des Arbeitsbereichs Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft

In dieser Publikation erzählen fünf Teilnehmer*innen unserer Seminarreihen ihre Geschichte und schildern ihre Perspektiven auf die deutsche Geschichte. Sie gewähren uns Einblicke in ihre Biografien, in ihr Leben vor der Flucht und in die Zeit des Ankommens in Deutschland

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"Wir müssen unseren Kindern die Geschichte der Sinti und Roma erzählen."

Neuköllner Stadtteilmütter auf den Spuren der NS-Geschichte

In dieser Publikation kommen fünfzehn Stadtteilmütter zu Wort, die über ihre Begegnungen mit der deutschen Geschichte und über den Völkermord an den Sinti und Roma berichten. Ihre Texte sind Ausdruck aufmerksamer und kritischer Sichtweisen auf die Gesellschaft . Sie fordern einen aktiven Umgang mit der Vergangenheit und ein größeres gesellschaftliches Bewusstsein für Rassismus und seine Folgen.

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"Unsere Geschichte - eure Geschichte?"

Neuköllner Stadtteilmütter und ihre Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus

Vierzehn Stadtteilmütter schildern ihre Begegnungen mit Holocaust-Überlebenden und ihre Eindrücke von Orten, die an die nationalsozialistische Terrorherrschaft erinnern. Gleichzeitig erzählen sie ihre eigenen Migrationsbiografien.

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„Es ist auch meine Geschichte“

Stadtteilmütter-Film

Mit Emine Elçi, Hanadi Mourad und Memduha Yağli kommen in dem 30-minütigen Dokumentarfilm Frauen zu Wort, die als „Stadtteilmütter“ in Kreuzberg und Neukölln andere Familien begleiten und beinahe täglich mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert sind.
DVDs für die politisch-historische Bildungsarbeit erhältlich.

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Geschichten aus Deutschland

Biografische Betrachtungen aus der Migrationsgesellschaft

Elf Frauen und Männer mit eigener oder familiärer Zuwanderungsgeschichte, die alle zivilgesellschaftlich oder politisch engagiert sind, erzählen aus ihrem Leben.

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Weitere Bildungsangebote

"Flucht, Exil und Verfolgung"

Ein digitaler Stadtrundgang entlang der Berliner Hardenbergstraße

Die Website mit Audioguide thematisiert Orte mit Bezug zum Nationalsozialismus, die zugleich mit anderen Flucht- und Exilerfahrungen verknüpft sind.

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