Geschichtsseminare mit Geflüchteten

In mehrwöchigen Seminarreihen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit den Themenfeldern Nationalsozialismus, Antisemitismus und ihren eigenen Biografien.

Welche Geschichte(n) hat das Land in dem ich jetzt lebe?

Das Wissen um die Geschichte kann helfen, unsere Gegenwart besser zu verstehen. Geflüchteten und zugewanderten Menschen bietet die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus die Möglichkeit, an einem zentralen Thema deutscher Erinnerungskultur zu partizipieren. 

Welche Geschichte(n) hat das Land in dem ich jetzt lebe? Welche Auswirkungen hat diese Geschichte auf unser Zusammenleben, auf gesellschaftliche und politische Debatten? Wie hängt diese Geschichte mit meinem Herkunftsland zusammen? Und wie findet meine persönliche Geschichte, mein Leben darin einen festen Platz? Dies sind Fragen, die viele zugewanderte Menschen sich stellen. Der biografische Ansatz unserer historisch-interkulturellen Bildungsarbeit bietet Anknüpfungspunkte für die eigene Geschichte. Gleichzeitig erweitern die Perspektiven der Teilnehmer*innen unseren Blick auf deutsche Geschichte. 

Gestaltung der Seminarreihe

In den mehrwöchigen Bildungsprogrammen beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Nationalsozialismus, Antisemitismus und unseren eigenen Biografien. Die Teilnehmer*innen besuchen historische Orte und kommen mit Zeitzeug*innen ins Gespräch. Historische Rundgänge im Stadtraum helfen der Orientierung und öffnen neue Perspektiven auf die Stadt Berlin und die Geschichte. Im dialogischen Lernen tauschen wir Erfahrungen des heutigen Zusammenlebens in der Migrationsgesellschaft aus. 

Kontakt:

Kathrin Allmann
E-Mail: allmann[at]asf-ev.de
Tel: 030/28395-165 oder -184

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