Schreibwerkstatt: Geschichten in Vielfalt

Im November 2013 im Rahmen einer Schreibwerkstatt hat die 10. Klasser der Hermann-Hesse- Schule mehrere Texte zu und über das Leben in der interkulturellen Gesellschaft verfasst.

Eine der Schreibübungen war, innerhalb von 5 Minuten ein Lieblingsfest mit allen Sinnen zu beschreiben:

Mein Lieblingsfest ist Bayram

Mein Lieblingsfest ist Bayram. Das ist fast so wie Weihnachten, nur für Muslime. An Bayram stehe ich immer früh auf. Meine Mutter hat schon den Tisch gedeckt und wir frühstücken alle. Dann laufen schon die Vorbereitungen für das Mittagessen und das merkt man daran, dass das ganze Haus danach riecht. Den ganzen Tag über klingelt das Telefon, da Familie und Freunde uns anrufen, um uns zu ‚gratulieren‘. Auch klingelt es oft an der Tür, da wir an dem Tag viel Besuch kriegen.Qybra

Ich habe einen Monat gefastet

Ich habe einen Monat gefastet und ich habe Hunger, es ist ca. sieben Uhr und ich gehe in die Moschee und bete. Dann gehe ich nach Hause, es riecht nach Börek. Ich küsse die Hand meiner Mama, dann meines Vaters. Dann kommen meine Brüder und meine Schwester nach Hause und es ist ein friedliches Fest. Hamza

Geburtstag

Geburtstag. Der Tag, an dem ein Mensch älter wird. Man sieht Freunde, Familie und die Menschen, die einem nahe stehen. Man freut sich immer schon zwei bis drei Monate davor. Man freut sich auf alles: Auf Geschenke, Kuchen, Essen und auf das Tanzen. Ein Tag, an dem man im Mittelpunkt steht und alle sich für dich freuen. Es ist dein Tag. Den Tag sollte man genießen. Das leckere Essen und den Kuchen, die laute Musik und natürlich auch den Moment, wo man die Kerzen auspustet. Aber es ist traurig, wenn alles vorbei ist, alle gehen und der nächste Tag beginnt. Dann muss man wieder ein Jahr warten. Alaa

Weihnachten

Weihnachten. Ich reibe mir die Augen, gähne einmal ganz laut und überwinde mich schließlich zum Aufstehen. Ich sehe noch leicht verschwommen, aber der Geruch von frischen Plätzchen geht mir nicht aus der Nase. Geleitet von dem Geruch, lande ich plötzlich in unserer Küche, in der meine Mutter, wahrscheinlich schon seit Stunden, am Plätzchen backen ist. Noch leicht verpeilt gehe ich in das Wohnzimmer, wo mein Vater am Baumschmücken ist. Ich werde ganz plötzlich hellwach, als mir einfällt, dass heute der 24. Dezember und somit Heiligabend ist. Linus

Impressionen aus Schreibwerkstatt: Geschichten in Vielfalt

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